Immer häufiger werde ich um Unterstützung von Menschen gebeten, die sich auf mehr als einen Partner oder eine Partnerin eingelassen haben. Manche tun dieses mit achtsamer Ausrichtung, andere eher deutlich impulsiv. Beides hat seine Herausforderungen. Ich spreche hier von Beziehungen zwischen erwachsenen Menschen im gegenseitigem Einverständnis.

Wenn wir uns alternativen, also unkonventionellen Beziehungsformen zuwenden, kommen Probleme und Erfahrungen zum Vorschein, die wir vorher nicht kannten oder vielleicht noch nicht einmal ahnten.

Deshalb ist es umso wichtiger, an dieser Stelle Unterstützung und Beratung zu finden. Selbst wenn Sie sich bewusst für eine offene Beziehung entscheiden, wird neben dem vermuteten Gewinn in den meisten Fällen auch Eifersucht, Verlustangst, Kontrollverlust, Scham, Ärger, Wut, usw. auftreten. Es ist nicht leicht damit umzugehen, vor allem nicht allein. Wichtig ist es sich dafür nicht zu verurteilen, sondern sich auch diesen Gefühlen liebevoll zuzuwenden.

Meine Kollegin und Partnerin, Ruchi Birgitt Repke, und ich, Peter Hellwig, beschäftigen uns intensiv mit allen Themen rund um Partnerschaft und Beziehung und bieten hierzu Begleitung und therapeutische Unterstützung an. Hierzu gehören auch unübliche Beziehungsformen. Sprechen Sie uns an für Sitzungen zu Zweit, zu Dritt oder mehr. Wir machen Ihnen gern Vorschläge für passende Termine und Seminare.

Wir leben in einer sich verändernden Welt. Auch unsere Beziehungsformen haben sich schon längst verändert. Wir bleiben sehr häufig nicht mehr mit einem Partner unser Leben lang zusammen. Ca. 50 % aller Ehen werden geschieden und es gab noch nie mehr Singles als zurzeit. Ebenso gibt es inzwischen viele Paare, in denen einer der Partner noch einen Geliebten oder eine Geliebte hat, nicht selten im stillschweigenden Wissen des Partners/der Partnerin.

Wenn wir nicht mit verurteilender Moral auf die Situation schauen, sondern mit Mitgefühl, können wir wieder miteinander ins Gespräch und in einen neuen, tieferen Kontakt kommen.

Gesellschaftliche Regeln und Normen sind im Wandel. Viele Kinder wachsen in sogenannten Patchwork-Familien auf. Sie haben uns voraus, alltäglich und oft selbstverständlich mit verschiedenen Partnern ihrer Eltern umzugehen. Als Erwachsene tun wir uns oft schwer damit, sind mehr geprägt von Moral und Konventionen. Doch auch diese unterliegen ständiger, wenn auch langsamer Veränderung. Wir können unser individuelles Liebesbild immer mehr bewusst gestalten und neue Wege gehen.

In diesem Sinne freuen wir uns, wenn Sie sich vertrauensvoll an uns wenden, wenn Sie Unterstützung und Beratung in Ihrer neuen Beziehungssituation suchen.

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