Lieber Mensch,

heute morgen wachte ich mit innerer Unruhe auf. Vielleicht lag es am Essen gestern Abend, denn ich vertrage Muskat abends nicht gut. Es wühlt mich nachts auf. Und dann setzte ich mich, nachdem ich meinem Kater, Michel, eine besonders große Portion Futter gab, für eine Stunde auf meinen Meditationsstuhl.

Es ist schon erstaunlich was es macht, sich regelmäßig morgens für eine längere Zeit damit zu beschäftigen, seinen Körper, seine Umgebung und das dazwischen drängende Denken zu beobachten. Pema Chödren (Autorin des Büchleins „Wenn alles zusammenbricht!“) sagt dazu: Wenn Du mitbekommst, dass Du gerade denkst, dann denke einfach „DENKEN“ und lasse es liebevoll los!

Wenn Du dann wieder deine Gedanken wahrnimmst, … denke einfach mit Dir selbst liebevoll umgehend: „Denken“, und wende Dich wieder deiner Atmung zu.

Es ist wichtig, sich diese Kompetenzen schon während einer einigermaßen entspannten Zeit anzueignen, damit sie einem in Krisenzeiten zur Verfügung stehen.

Nun leben wir in so einer Krisenzeit. Zumindest erlebe ich das so in meiner Praxis, aber auch in meinem privaten Umfeld gibt es eine Menge Menschen, die gerade sehr mit sich und der Welt zu tun haben, mich selbst mit eingeschlossen.

Immer wieder poste ich in meinem Bekannten- und Freundeskreis Videos von Wissenschaftlern und Therapeuten, die sich viele tiefe Gedanken zu den Umständen der jetzigen Zeit machen. Ich habe auch eine Chatgruppe mit Namen „Verbindung statt Separation!“ eingerichtet.

Dabei werde auch ich selbst in Frage gestellt, ob das, was ich gerade veröffentliche nicht mehr Trennung macht als Verbindung? So stehe ich immer wieder vor den Fragen: „Wie viel Information ermöglicht noch Verbindung? Was führt zur Trennung? – Darf ich besorgniserregende Informationen an Menschen weiterleiten? Wo beginnt meine Verantwortung und wo hört sie auf? – Wenn ich das Gefühl habe, manche Zusammenhänge tiefer durchschauen zu können, als das manch anderem Mensch möglich ist, … darf ich, oder muss ich diese vielleicht sogar einer größeren Gruppe von Menschen zukommen lassen, damit wir gemeinsam tun können, was getan werden kann oder muss?

Ich finde das sehr schwierig. Wenn ich es nicht tue, sagt man vielleicht in einigen Jahren zu mir: „Weshalb hast Du das nicht gesagt, wenn Du es schon hast kommen sehen?“ Meine Antwort würde und wird vielleicht sogar sein: „Weil Du es nicht hören konntest oder wolltest!“

Spricht da Arroganz? Vielleicht …, für mich selbst ist es wirklich schwer zu beurteilen ! Im März 2020 hatte ich eine Menge Bedenken bei dem, was uns durch die Regierung und den Medien vermittelt wurde. (Todeszahlen wurden einfach als absolute Zahlen dargestellt, keinerlei Vergleiche wurden vermittelt. Das jeden Tag in Deutschland 2600 – 2900 Menschen sterben, wurde einfach nicht gesagt. So sind 100 Tote recht schnell bedrohlich. Seien sie mit oder an Corona gestorben.)

Recht schnell wurden Bedenkenträgern wie mir Labels aufgeklebt: Du bist rechts, Querdenker (Selbstdenker, was ich weiterhin gerne bin), Verschwörungstheoretiker usw.. Aber alles, was vor eineinhalb Jahren als Verschwörungstheorien beschrieben wurde, ist mittlerweile eingetreten und meine Vorstellungen davon wurden sogar noch weit übertroffen.

Mein Sorge ist in den letzten Monaten verändert. Am bedenklichsten finde ich, dass jetzt auch Kinder geimpft werden sollen, obwohl die ständige Impfkommission STIKO es nicht befürwortet. Selbst wenn sie sie befürworten würde, gibt es doch bisher keinerlei gesicherte Informationen darüber, dass die Impfung unschädlich ist. Diese Injektion ist keine, wie sie bisher bei Impfungen üblich war. Es ist ein völlig neuer Stoff, der tief in das Immunsystem und in die Reproduktion von Zellen eingreift. Es ist ein Massenversuch am lebendigen Menschen. Vielleicht erst in 5 – 10 Jahren können wir sagen, ob diese so genannte Impfung sicher ist und ob es nicht doch Veränderungen am Erbgut gegeben hat. Wie können wir so naiv sein und eine ganze Welt damit impfen? Außerdem gibt es gerade in Israel, einem Land mit der höchsten Impfrate, wieder neue positive Testzahlen und die Regierung überlegt schon wieder sehr strenge Maßnahmen (Stand: 13.07.21). Das heißt dann doch wohl, dass die Impfung nicht das erreicht, was sie eigentlich verspricht.

Ich hoffe, dass meine Bedenken sich durch eine klare und kontroverse Diskussion in der Wissenschaft, Politik und den Medien wieder auflösen können. Doch es sieht bisher nicht so aus. Im Gegenteil, die Restriktionen werden immer schlimmer.

Wie kann so etwas geschehen und das ganze Volk, vielleicht sogar die Menschheit schaut einfach zu? Jetzt ist es schon nicht mehr möglich in manche Länder zu reisen, ohne sich impfen zu lassen. Und das mit einem Impfstoff, der noch am Anfang der Erprobungsphase steht. Wie kann das sein?

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