In den letzten 2 Wochen hat es in Göttingen an mehreren Tagen und Nächten Temperaturen von minus 24 Grad gegeben. Das ist schon sehr außergewöhnlich. In einer Karikatur sagte jemand: „Die CO2-Abgabe (seit Januar 2021) funktioniert schon. Es wird kälter.“

Seit vielen Jahren war das Eis auf dem Rosdorfer Kiessee nicht mehr so dick, wie in den letzten Tagen. Ein paar wenige, vielleicht 8 Menschen, bewegten sich auf vom wenigen Schnee freigeschobenen Flächen. Als ich in meiner Jugend das erste Mal Schlittschuh lief, war es für mich eine große Freude. So ist es immer noch. Jetzt war ich dabei, mir mit dem Besen eine Fläche in Form einer Acht freizuschieben. Dort wollte ich meine Kreise ziehen; mal rechts herum, mal links herum. So dass ich beide Seiten meiner Kurventechnik weiter üben könnte. Dann, wenn ich wieder etwas eingefahren wäre, würde ich das rückwärts machen.

Doch darin wurde ich massiv gestört. Denn während ich noch den Schnee schob, hörte ich aus einem Megaphon eine Polizeistreife, ein vielleicht 30-jähriger Mann mit Maske und eine ca. 40-jährige Frau ohne Maske: „Sie haben sofort das Eis zu verlassen! Es besteht Lebensgefahr!“

Ich ging in ein Gespräch und sagte, dass ich seit 45 Jahren Schlittschuhlaufe und sehr genau mitbekomme, ob das Eis trägt oder nicht. Ich würde mich selbst und andere keiner Gefahr aussetzen. Sie blieben dabei. Weil ich nicht sofort einfach nur ja und Amen gesagt habe, wurden meine Personalien aufgenommen. Möglicherweise bekomme ich einen Bußgeldbescheid. Die Polizisten sprachen davon, dass die Feuerwehr nicht hierher kommen könne, um mich aus dem See zu fischen. Seltsamerweise habe ich noch nie so gedacht. Ich habe mich immer so verhalten, dass ich auf mich selbst aufpasse. Was ist das für eine Denkweise? Seltsam!

In welcher Zeit leben wir? In unglaublich vielen Situationen wird uns die Eigenverantwortung abgesprochen. Wir dürfen nicht mehr selbst entscheiden, ob wir jemanden treffen können, …  wie wir uns selbst gesund erhalten, … ob wir uns impfen lassen wollen oder nicht, usw.. Die einzige Antwort auf alle Fragen gibt uns die Regierung und die Medien vor. Und wenn wir aus langer eigener Erfahrung heraus andere Präferenzen für unsere Gesunderhaltung haben? Wir dürfen über unsere Gesundheit nicht mehr selbst entscheiden?

Es scheint sogar so, dass wir, obwohl symptomfrei und keinerlei Hinweise auf Krankheit, wir per se als infektiös und Krankmacher beschrieben werden. Das scheint jetzt eine Grundannahme zu sein.

Damit will ich nicht sagen, dass wir uns nicht an sinnvolle gemeinschaftliche Regeln halten sollten. Eine Frage: – „Wer ist für deine Gesundheit und dein körperliches Wohl verantwortlich?“ Wie kommt es, dass wir uns diese Verantwortung abnehmen lassen? Ist das angemessen? Welche Art zu denken liegt da dahinter?

(Es gibt laut der Regierung eine Pandemie von bundesweiter Tragweite. Es sterben Menschen, üblicherweise in den Wintermonaten ca. 2600 bis 2900 pro Tag in Deutschland. Diese Vergleichszahlen hört man aber öffentlich nicht. Wie aus den Statistiken der Bundesregierung hervorgeht, gibt es keine Übersterblichkeit im letzten Jahr. Lag es an den Maßnahmen? Oder hätte es auch ohne Maßnahmen keine Übersterblichkeit gegeben? Vermutlich wird man das irgendwann herausfinden.)

Ebenso will ich damit nicht sagen, dass Menschen sich nicht an die Empfehlungen der Gesundheitsbehörden halten sollen. Wer diese Dinge gleichermaßen bewertet, übernimmt damit Verantwortung für sich. – Es gibt so viele Möglichkeiten Krankheiten erfolgreich zu behandeln, dass für mich persönlich eine Impfung mit einem bei weitem nicht ausreichend erforschten Impfstoff, keine echte Alternative bedeutet.*

Was ist ein Symptom? Ein Symptom ist der unbewusste Versuch einer Heilung für ein Problem, was wir noch nicht erkennen!

Was könnte es bedeuten, wenn wir diese gesamte Corona-Situation nur als ein Symptom betrachten? Für mich ist ein Symptom bereits der Versuch einer Heilung eines Problems, welches wir noch nicht erkennen.

Denn worum geht es hier wirklich? Das jemand in jedem Fall als Krankheitsüberträger und ansteckend klassifiziert wird, ohne dass es wirklich eine Befunderhebung seitens der Medizin gegeben hat, erstickt jede freie Entfaltung im Kern. Daraus lässt sich jede weitere Einschränkung der Grundrechte herbeiführen. Einige bis zum Jahr 2019 anerkannte und renommierte Wissenschaftler, die jetzt eine andere Haltung als die der Bundesregierung einnehmen, werden einfach diffamiert. Die öffentlich rechtlichen Medien geben diesen Wissenschaftern kein Gehör. Einen echten konfrontativen öffentlichen Diskurs in Form einer wirklichen Debatte, gibt es gerade nicht.

Noch einmal die Frage: „Worum geht es hier wirklich?“

Die Frage kann ich natürlich auch nicht beantworten, doch ich kann Ideen aufzeigen. Viele Möglichkeiten werden bereits im Netz beschrieben. Möglicherweise will man diese Situation nutzen, um die weltweit hoffnungslos überschuldeten Länder von der Schuldenlast zu befreien. Denn wie anders könnte man erklären, dass zurzeit Billionen von Euros (einfach nur gedrucktes oder erdachtes Geld, ohne einen echten Gegenwert) in den Geldkreislauf gepumpt werden, wovon man schon jetzt eindeutig sagen kann, dass dieses Geld nie zurück gezahlt werden kann. Man nimmt also keine Rücksicht mehr auf Schulden und einer Idee von Rückzahlung.

Spaltung, bzw. Separation ist das eigentliche Problem!

Aber das ist nicht meine primäre Betrachtung. Ich sehe vielmehr die Spaltung als Hauptproblem in unserer Situation. Die Coronakrise spaltet fast alle Menschengruppen in Menschen, die Angst vor dem Virus haben und Menschen, die Angst vor den Maßnahmen haben. Wenn wir uns hier einmal darauf einlassen, dass beide Seiten Ängste haben, haben sie schon mal etwas sehr Menschliches gemein.

Ich halte für möglich, dass das „Kollektive Bewusstsein“ hier einen Versuch der kollektiven Heilung startet. – Welche kollektive Krankheit will denn hier geheilt werden?

Meiner Meinung nach handelt es sich um die Trennung, die fast jeder Mensch und die meisten Gesellschaften inhärent in sich tragen. Wir sind separiert von unserem Mitgefühl uns selbst und der Welt gegenüber. Wir handeln so, als ob wir die letzte Generation auf diesem Planeten wären. Wir beuten ihn aus und verschmutzen ihn, halten Menschen, Tiere und Pflanzen in Massen, die in dieser Form nicht gesund sein können und fühlen das nicht. Wir haben uns von unserem Mitgefühl den Menschen, den Tieren und den Pflanzen gegenüber fast völlig verabschiedet.

Wie können wir das so machen?

Wir fühlen nicht mit, wir sind nicht emphatisch. Wir sind nicht in der Lage, in unserer mitfühlenden Tiefe zu erkennen, was wir hier tun. Wir sind von uns selbst separiert. (siehe auch den Artikel: Die Erde ist krank. Was ist ihre Krankheit!)

Das gleiche gilt für unsere Gesellschaften und Kulturen, vielleicht sogar weltweit. Wie wäre es, wenn diese Krise genau darauf hindeuten will? So wie wir es bei persönlichem Trauma schon sehen können, könnten sich die gleichen Phänomene auch bei kollektivem Trauma zeigen.

In persönlichem Trauma werden wir alle paar Wochen oder Jahre auf unsere nicht geheilten Themen gestoßen. Häufig durch unsere intimen Beziehungen. Unsere intimen Beziehungen oder nahe Freunde, manchmal aber auch unsere beruflichen Situationen, dienen dazu, die nicht geheilten Verletzungen in uns auf den Tisch zu bringen. Dafür haben wir eine fast unfassbare Intelligenz in unserer Wahrnehmung. Denn wir treffen immer wieder genau auf die Menschen, die diese alten Erfahrungen erneut hervor bringen. Warum suchen wir uns solche Wiederholungen? – Damit wir jetzt eine neue, erwachsenere, reifere Form des Umgangs damit finden; damit wir damit die Heilung dieser Verletzungen einleiten.

Was ist Heilung?

Ich versuche es mal in einfacher Form zu beschreiben. Die meisten Verletzungen unserer Kindheit sind Beziehungsverletzungen. Wir wurden nicht so liebevoll versorgt und geschützt, wie wir es als Kinder haben erwarten können. Beziehungen haben also nicht angemessen und erwartungsgemäß für unser Wohlbefinden gesorgt. Beziehung können wir gleichsetzen mit Mutter, Vater, Familie. Wenn Beziehungen unsere Verletzungen verursacht haben, können auch nur Beziehungen sie wieder heilen.

Wir brauchen es also, dass wir die alte Erfahrung mit neuen, echten, liebevollen Erfahrungen von Beziehung überschreiben. Die verletzende Beziehung hatte zur inneren Spaltung geführt, zur inneren Trennung von den Gefühlen. Denn wenn wir früh so schmerzhaft verlassen oder gekränkt wurden, kann unser Nervensystem das nicht alleine regulieren. Genau dafür brauchen wir erwachsene, reife Menschen in unserer Umgebung. So dass die mit den massiven Gefühlsaufwallungen entstehende Energie in das Nervensystem z. B. meiner Mutter hinein abfließen kann. Die Mutter nimmt das angsterfüllte Kind auf den sicheren Schoß und gibt ihm Geborgenheit. Die Energie des Kindes fließt in die Mutter hinein ab und dann kann es wieder spielen gehen. Wenn das nicht geschieht, werden diese überwältigenden Gefühle in uns abgespalten, ins Unbewusste verdrängt. Das ist eine intelligente Lösung der Evolution, so dass wir mehr oder weniger ungestört am Alltag irgendwie wieder teilnehmen können.

Die so verletzte Psyche eines Menschen sucht ein Leben lang nach solch einer sicheren Situation, die die Heilung ermöglicht. Sobald sich eine unbewusst sichere Situation einstellt, kommt das alte Trauma in seiner oft nicht leicht erkennbaren Form wieder zum Vorschein. Unerfahrene Menschen erkennen leider meist nicht, dass es sich bei einem Wutausbruch genau um eine solche Situation handelt. Der wutentbrannte Mensch weiß es selbst nicht, dass seine alte Verletzung gerade zum Vorschein kommt und einen neuen Umgang damit sucht. Er will nicht wieder mit seiner Wut abgewertet und für falsch gehalten werden, sondern er möchte damit angenommen werden. Denn dann kann der Schmerz hinter der Wut zum Vorschein kommen, der meistens aus Angst, Scham, Beschämung und Trauer besteht.

Wenn wir dieses Bild jetzt auf die kollektive Situation übertragen, wie können wir das verstehen?

Kollektive Traumaheilung

Natürlich kann ich hier keine wissenschaftliche Abhandlung der Heilung von kollektivem Trauma anbieten. Doch es gibt Hinweise darauf, dass es sich bei kollektiven Traumata um sehr ähnliche Mechanismen handelt, wie bei persönlichen Traumata. Wie wäre es, wenn wir das Bild der individuellen Traumaheilung hier einmal analog anwenden?

Es scheint so, als sei die ganze Welt in die gleiche Regression geraten. Fast überall auf der Welt gibt es sehr ähnliche Maßnahmen gegen das Virus. Fast überall werden dazu den Menschen die freiheitlichen Grundrechte entzogen. Gleichzeitig gibt es gegenseitige Diffamierungen, Beschämungen. Hinzu kommt die Notwendigkeit zu erkennen, dass wir eine solche weltweite Ausbreitung eines Virus über so einen kurzen Zeitraum noch nie hatten. Weshalb wird fast überall alles gleich gemacht? Könnte es sein, dass auch für die Synchronisation der Maßnahmen weltweit ein Hinweis auf das menschliche Kollektiv der Erde ist?

Ich beschreibe einmal folgende Hypothese!

Das menschliche kollektive Unbewusste fühlt sich jetzt vielleicht das erste Mal in der Geschichte der Menschheit in der Lage, eine Heilung für die innere Spaltung von den Kränkungen seiner Zeit anzusteuern. Dass wir insbesondere als westliche Kulturgemeinschaft nicht viel Mitgefühl für die Kreaturen dieser Welt aufbringen, sehen wir an vielen Beispielen: Flüchtlinge, Umweltzerstörung, Konsum, exponentielles Wachstum der Wirtschaft, Klimakrise, Massentierhaltung, chemische Verpestung der Insekten und des so genannten Unkrauts, und vieles mehr.

Allein daran erkennen wir, dass wir nicht sehr mit uns selbst verbunden sein können, denn sonst könnten wir diese unmenschlichen Dinge nicht einfach tolerieren. Und ich meine das alles hier nicht moralisch, sondern einfach faktisch.

Außerdem gibt es gerade in unserer deutschen Gesellschaft Strömungen, die jeweils die andere Seite für Faschisten halten. Gerade diesen Aspekt finde ich sehr interessant. Denn auch das würde zeigen, dass, wie auch immer ich gerade die Virussituation bewerte, ich die entgegen gesetzte Meinung als faschistoid bewerte.

Was, wenn beide Seite in gewisser Weise Recht haben? Was, wenn es genau darum geht? Nämlich, dass wir erkennen, dass es sich hier um den Versuch der Heilung des Unrechtssystems des so genannten 3. Reichs handelt? (Vermutlich finden wir in allen Jahrhunderten eine Menge Hinweise auf Abwertung, Beschämung, Diffamierung und Auslöschung von Menschenleben. Wir brauchen ja nur auf den Kolonialismus schauen, der Millionen und Abermillionen Menschenleben gekostet hat und bis heute kostet.)

Vielleicht kommen diese Begriffe von Faschismus jetzt nicht von ungefähr auf die Oberfläche zurück gespült. Ich halte für möglich, dass diese Situation, dass diese Corona-Krise dazu dient, uns auf den Pfad der Rechtschaffenheit, der Menschlichkeit und der Verbindung zurückzuführen. Vielleicht ist das ein ganz naiver Gedanke, doch gleichzeitig kühn. Denn wenn wir so weiter machen wie bisher, haben wir als menschliche Spezies kaum Überlebensmöglichkeiten auf diesem Planeten.

Wenn dem so wäre, was bräuchte es denn jetzt zur Heilung „des kollektiven Traumas“? – Es will anerkannt werden. Wir wissen schon aus der individuellen Traumatherapie, dass es vor allem darum geht, die abgespaltenen Gefühle wieder in Beziehung zu bringen. Welche Gefühle sind hier abgespalten? Es geht vor allem um Abwertung, damit verbundene Scham, Angst und Wut. Genau diese Gefühle finden wir ebenfalls auf beiden Seiten der Coronakrisen Bewertung: Abwertung, Scham, Angst und Wut.

Wie heilt man diese bisher im kollektiven Bewusstsein erstarrten Gefühle? Zuerst einmal wollen sie anerkennend gefühlt werden. Meistens liegt Erstarrung, also Gefühllosigkeit und dann später Wut oben auf. Wenn man der Wut in Beziehung Raum gibt, kommt meistens die Angst und die Abwertung zum Vorschein. Ganz zum Schluss kommt das am meisten gehasste und verdrängte Gefühl der Scham hervor. Scham zu fühlen ist geradezu furchtbar. Wenn so eine tiefe Scham uns erfüllt, wollen wir entweder sterben oder töten, anstatt dieser Energie einfach Raum zu geben. Wir wollen uns nicht schämen. Wir wissen meistens noch nicht einmal, dass wir uns schämen, weil die Schamvermeidungsstrategien so gut greifen. Wir wollen Scham nicht fühlen, stattdessen suchen wir auf intellektueller Ebene Rationalisierungen und gehen in den Stolz. Oder wir sind lieber traurig und wütend und suchen schnelle Lösungen, die keine Nachhaltigkeit haben.

Doch wenn wir der Scham nicht den angemessenen Raum in uns und in unserem Volk geben, werden wir kaum eine Befreiung fühlen können.

Ganz sicher kommt jetzt von dem einen oder der anderen Leserin die Frage: „Warum sollten wir uns schämen? Wir haben doch nichts mit diesem Ganzen zu tun. Der Holocaust liegt 76 Jahre zurück.“

Was haben wir mit den Menschen gemacht? Ich sage wir, weil wir in diesem Volk weiterleben und die Verantwortung für die Taten unserer Eltern und Großeltern in uns tragen, ob wir es wollen oder nicht. Das Kollektiv unterscheidet nicht, ob man wirklich dabei war. Das kann man millionenfach bewiesen in Familienaufstellungen sehen. Die alten Energien wirken in uns, egal wie wir dazu stehen.

Was haben wir gemacht? Wie haben die Menschen, nicht nur Juden, aber vor allem Juden zuerst ihrer Würde, dann ihrer Habseligkeiten beraubt und sie schließlich vergast und verbrannt. Wie geht es einem Menschen, wenn er nicht mehr für so wertvoll erachtet wird leben zu dürfen? Welche Gefühle tauchen da auf? Ohnmacht? Hilflosigkeit? Wertlosigkeit? Wut? Scham? Beschämung? Das ist die Opferseite.

Die Täter haben mit den gleichen Themen zu tun. Denn auch in jedem Täter gab es neben dem Glauben, auf der richtigen Seite zu stehen, während man die Juden und das unwerte Leben vernichtete, ein hintergründiges Unrechtsempfinden, einen eigenen Minderwert und damit verbundene Scham. Denn sonst hätte man diese Abscheulichkeiten gar nicht vollziehen können. Man musste sich über die „minderwertigen Wesen“ stellen, sie entmenschlichen.

Alle diese Gefühle tauchen jetzt wieder auf. Hier und heute. Nicht, dass jemand vorsätzlich umgebracht werden soll, aber es gibt massive Beschämung auf beiden Seiten der Auseinandersetzung.

Wie wäre es, wenn wir das in unsere Empfindungen mit einbeziehen? Wie wäre es, wenn wir anerkennen, dass wir uns gegenseitig beschämen? Können wir das? Können wir in einen gewissen Frieden kommen dadurch, dass wir erkennen, dass wir auch selbst die uns nicht angenehme oppositionelle Seite beschämen?

Was, wenn Scham und bisher unterdrückte Scham die größte Kraft zur Befreiung aus dieser Krise wäre? Sind wir bereit, uns darauf einzulassen? Ganz sicher würde das einen Unterschied machen. Denn dazu gehört eine Menge Mut, – Demut. Demut in diesem Sinne ist Hingabe an die Wahrheit, an das Sein, an die Liebe.

Peter Hellwig, Göttingen, Februar 2021

*(Insbesondere wenn nicht klar ist, ob die Impfung irgendjemanden einen Vorteil bringt. Denn es ist nicht klar wie lange der vermeintliche Schutz anhält, ebensowenig, ob man nach der Impfung selbst noch angesteckt werden kann oder andere ansteckt. Außerdem mehren sich in vielen Ländern Zusammenhänge zwischen Todesfällen und Impfungen in einigen Altenheimen.)

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Kommentare

  1. Christine sagt:

    Schuld und Scham gehören zu den niedrig schwingenden Frequenzen im menschlichen System, ähnlich wie Kummer, Ärger, Wut, Angst ua… Ich bin überzeugt davon, dass wir alle „Schatten“ und jede „Dunkelheit“ heilen können, wenn wir hinschauen und durchfühlen, was ist. Und somit passiert nicht nur in unserer eigenen Geschichte Heilung, sondern auch in der unserer Ahn*innen und Vorfahr*innen und die Gleichwertig- und würdigkeit von Frau und Mann darf sein.

  2. Vielen Dank Peter für diese Ausführungen.
    Sehr interessante Gedanken und Hypothesen und nur der kollektive Heilungs-Gedanke gibt der Pandemie einen Sinn. Du hast das wunderbar formuliert und das resoniert bei mir.

  3. Vielen Dank für den Beitrag über Paartherapie. Meine Schwester hat Beziehungsprobleme mit ihrem langjährigen Freund und überlegt, einen Paartherapeuten zurate zu ziehen. Ich werde ihr diesen Beitrag weiterleiten, damit sie eine Entscheidung fällen kann. Interessant, dass die therapeutische Situation erlaubt, einerseits Mitgefühl für den anderen zu entwickeln oder Angst, weil die Kontrolle verloren geht.

  4. Antje Brigitte Neumann sagt:

    Lieber Peter Hellwig, ich Danke Ihnen für die ausführliche Ausführung unserer ver rückten Zeit. Ich beobachte oft wie gutgläubig intelligente Menschen sind und sich, aus meiner Sicht, täuschen lassen. Alles wird für wahr hingenommen und wenn ich frage, wen sie kennen, der C hätte, kennen sie persönlich keinen oder sie reagieren über, weil alles ganz schlimm war. Wenn ich konkret Nachfrage, was anders war als an einer Grippe, wissen sie es nicht oder es stellt sich heraus dass der Erkrankte ein Risikopatient ist. Einmal ist es mir passiert, als von einem jungen Menschen berichtet wurde, der kurz davor stand ins KH eingewiesen zu werden, dass ich mich bei der Ausführung des Krankheitsbildes schuldig gefühlt habe, weil ich nicht alles glaube was in den Medien berichtet wird. Ich weiß es ja auch nicht genau. Aber, ich habe ein Gefühl, eine Intuition, der ich vertraue.
    Leider kann ich das Video nicht sehen, weil es Privatvideo heißt. Weiß nicht wie das funktioniert.
    Mit den allerbesten Grüßen und bleiben Sie gesund. Antje Brigitte Neumann

  5. Hanna Adams sagt:

    Danke für den Beitrag zu Trauerbegleitung. Die Tante einer Bekannten hat große Schwierigkeiten, nach dem Tod ihres Mannes wieder Fuß zu fassen. Ich denke, Trauerbegleitung und nachträgliche Verabschiedung würde ihr gut tun.

  6. Rüdiger Otto sagt:

    Wenn vermutlich kollektives Trauma heute in vielen von uns noch gebunden ist – gibt es dann nicht auch umgekehrt die gleichsam begründete Hoffnung, das auch hohe Intelligenz und Soziale Kompetenz alter, untergegangener Völker noch in uns abrufbar schlummern? Ein schöner Gedanke

  7. Klaus sagt:

    Bin erst mal begeistert von der Erklärung.
    Wie ist das Verhalten der Frau zu verstehen. Warum erzählt sie ihre neue Verliebtheit so brühwarm ihrem Ehemann ohne die Konsequenz zu erahnen. Ihr müsste doch klar sein das,dass verletzend ist. Eine Trennung durch den Ehemann ist ihr dann wohl auch schon egal oder will sie nur ihren Spaß auf Kosten und mit Erlaubnis des Mannes. Das ein Mann durch so ein plötzlich auftretendes Eheproblem Bauchschmerzen und mehr bekommt ist doch verständlich. Ob das auf die Kindheit zurückzuführen ist……
    Wie sollte ein Mann in der oben beschriebenen Lage reagieren, um sich selbst zu schützen.
    LG Klaus

  8. Jette sagt:

    Wow ich bin begeistert von den vielen Erkenntnissen..mich hat das Thema sehr neugierig gemacht. Ich könnte den ganzen Tag weiterlesen..gibt es ein Buch zu diesem Thema?
    LG Jette

  9. Sebastian sagt:

    Sehr schön zusammengefasst. Ich bin noch auf dem Weg dorthin…