Erkenntnisse und Sprüche

 

Im Folgenden veröffentliche ich Sprüche und Zitate, die ich gesammelt, also von Menschen gehört habe. Die meisten sind in mir entstanden, oft während der Sitzungen. Teilweise sind diese Sprüche knapp 20 Jahre alt und ich würde heute einige anders darstellen. Es handelt sich also nicht durchgängig um meine heutige Meinungen.

Göttingen; April 2018

 

Erst wenn ich mich selbst wirklich wahrnehmen kann, kann ich auch mein Gegenüber wahrnehmen, ansonsten habe ich nur Projektionen auf den anderen.

 

Vertrauen heißt, es wider besseren Wissens zuzulassen.

 

Man erlebt eine Situation als stimmig. Dann denkt darüber nach und stellt sich in Frage, man denkt sich in Frage.

 

Je achtsamer ich mit mir im Kontakt bin, je leichter gebe ich die Kontrolle auf. Ich nehme mich mit mehr Selbstverständnis an.

 

Einem Impuls zu folgen, ist eine Hingabe an das Nicht-Wissen. Sobald ich darüber nachdenke, bewerte, vervollständige ich, verändere ich den ursprünglichen Impuls. Es entsteht die Kontrolle des Wissen-wollens. (Mit Astrid Krause, 03.02.06)

 

Das Denken kann nicht denken, wie es ist, ohne Denken zu sein.

 

In Wahrheit gibt es nur einen Schmerz. Es gibt keinen Plural von Schmerz.

 

Wenn ich nicht zugebe, mich als ein Opfer zu fühlen, verstärke ich mein Opferdasein.

(Natürlich nur, wenn ich mich wirklich als Opfer erlebe)

 

Die Kontrolle loszulassen, heißt nicht, die Kontrolle aufzugeben, sondern, zu beobachten wie ich kontrolliere. Dann gilt es dem allerersten Impuls zu folgen und abzuwarten was daraus passiert.

 

Das Praktische ist nie das Problem.

(Wenn ich mich in einer schwierigen Situation befinde, entsteht immer nur dadurch ein Problem, dass ich in die Zukunft gehe und nicht genau jetzt erlebe, was zu erleben ist.)

 

Therapie:

Ich biete nur meine Zeit an, die verkaufe ich. Die Intuition kann ich nicht verkaufen.

(Klientin)

 

Scham hat u. a. die Funktion zu kontrollieren, in dem ich mich klein mache, um nicht mehr angegriffen zu werden.

 

Gedanken an sich haben keinen Wert, den bekommen sie erst durch mich!

März 2006

Wenn ich im Augenblick achtsam bin, kann ich immer mehr die Kontrolle aufgeben. Denn ich gewinne Vertrauen in mein Sein und Handeln.

 

Wenn ich kein Vertrauen darin habe, dass ich bereits angenommen bin, tue ich (fast) alles, um diesen Glauben zu bestärken.

 

Wenn man ständig Unüberhörbares überhört und Unübersehbares übersieht, muss man sich nicht wundern, wenn einem Hören und Sehen vergehen. (unbekannter Autor)

 

Das Denken ist nicht das augenblickliche Erleben.

Das Denken vermeidet das augenblickliche Erleben.

Das Denken versucht das Erleben durch Denken zu ersetzen.

 

Angst ist nur in Form einer kleinen Flamme, wie bei einer Gasheizung, ständig vorhanden. Äußere oder innere Gedanken oder Reize entfachen sie zu einem Großfeuerwerk des Denkens; Sauerstoffentzug, also der Entzug des zukunftsorientierten Denkens, macht sie wieder zu einer kleinen niedlichen Flamme.

 

Frage:

Wenn ich alles in Frage stelle, wie viel Vertrauen ist dann noch in mir?

Antwort: Dann bin ich voller Vertrauen, da ich mich nicht mehr an irgendwelchen illusionären Sicherheiten fest halte.

 

Symbiotische Beziehung:

Bisher symbiotische Beziehung in Abhängigkeit:

Nach der Trennung kann die Beziehung erst beginnen.

 

Hingabe:

Alles ist eins, ich bin verbunden mit allem, das heißt: es gibt nur eine Energie und deine Energie ist meine Energie. So ist es also auch egal, ob ich es tue oder Du es tust (Abwasch)!

 

Ewige Kontrolle:

Selbstmord ist der Versuch, dem Tod die Macht zu nehmen. Man hält die Kontrolllosigkeit nicht aus. Das Denken hält die Unabhängigkeit nicht aus und fühlt sich der Willkür der Welt ausgesetzt. Es glaubt nicht an Vertrauen; das ist etwas, was das Denken nicht hat. Es kann nur rechnen und berechnen, nicht vertrauen. So kann es sich selbst nur Sicherheit schaffen, wenn es Fakten schafft z. B. durch Selbstmord. Dann hat es selbst wieder alles im Griff.

 

Selbstwert und Tun:

Es geht nicht darum, nichts mehr zu tun, sondern es geht nur darum, dass das Tun nicht dazu da ist, meinen Selbstwert zu bestimmen.

 

Schulden:

Wenn ich etwas beweisen muss, sind das auch Schulden, die zu begleichen sind. Abhängigkeit und Schuld.

 

Liebe:

Wenn du Liebe gewinnen willst, musst Du den Menschen in Freiheit gehen lassen.

 

Versteckt:

Das ego sagt: Ich bin falsch, doch das darf keiner wissen, nicht mal ich selbst.

 

Jenseits:

Es gibt einen Willen jenseits des Könnens oder Nichtkönnens, den gilt es zu aktivieren.

 

Missbrauch:

Wenn ich das Gefühl von Wert nur durch meinen Partner bekommen kann, ist das auch eine Art von Missbrauch.

 

Vergleich:

Obwohl ich mich minderwertig fühle, habe ich das Gefühl, besser zu sein.

Spruch eines Klienten

 

Ego an der Macht:

Es geht immer wieder darum, den neuen subtilen Kontrollgewinn des Ego festzustellen. Nach jeder Krise ist das Ego auf einer tieferen Ebene bereit, erneut die Kontrolle zu übernehmen.

Spruch einer Klientin:

 

Frustration:

Frustration bedeutet: Das ego stellt fest, dass es nichts was zu wirklichem inneren Frieden führt, herbeiführen kann.

 

Nur sein:

Es gibt den Wunsch, einfach nur zu sein. Wer kann den erfüllen?

 

Was fehlt?

Wenn nichts fehlt, darf auch keine Traurigkeit sein.

Vermutung einer Klientin

 

Leiden:

Jede Abwehr von Frustration erschafft Leiden!

 

Einfach Liebe?

Wenn ich Dir nichts mehr anzubieten habe, was hält uns dann noch in Beziehung?

Was bleibt übrig?

War denn außer dem (haben) Wollen vom anderen oder dem anderen Geben wollen vorher nichts da?

 

Wie bin ich?

Nicht daran, wie ich sein will, erfahre ich Erkenntnis über mich, sondern darüber, wie ich es jetzt mache und es sich in meinem Leben jetzt darstellt.

 

Vermeidung:

Eine Entscheidung nicht zu treffen, kann ein Mittel sein, nicht im Hier und Jetzt sein zu müssen. Es bedeutet, dass ich jetzt keine Verantwortung für mich übernehmen will.

 

Sie ist immer da:

Gott kommt, wenn ich mich ganz in dem fühle, was gerade wirklich ist, Angst, Trauer, Freude, …

 

Einfache Energie:

Ich suche einen Grund, um die Energie der Traurigkeit in Tränen auszudrücken.

Hintergrund:

Es gibt ständig in uns Energien, die fließen: traurige Energie, kraftvolle Energie. Da wir uns nicht erlauben, diese einfach fließen zu lassen, sucht unser Ego dafür Gründe und sucht sie in der Angst oder im Gestern, wie z. B. bei altem Schmerz, der aktiviert wird.

 

Opfer:

Ja, ich bin bereit, auf jeglichen Opferstatus zu verzichten!

Ich bin dadurch bereit, auf jegliche Sicherheit zu verzichten!

 

Mitgefühl oder Mitleid:

Mitleid zu bekommen bedeutet, dass nicht ich gesehen werde.

 

Freiheit:

Nicht Opfer zu sein bedeutet: Ich nehme die Situation so an, wie sie ist.

Das bietet drei Möglichkeiten:       1. Ich füge mich einfach in die Situation ein

  1. Ich verändere die Situation um mich herum
  2. Ich verlasse die Situation

und sorge so ich für mich.

 

So ist es:

Die Welt ist ein menschliches Gehirn:

Es gibt an manchen Stellen Frieden, an anderen Krieg.

 

Angst:

Was macht die Seele krank?

  1. Angst! Woher kommt die Angst?
  2. Vom Denken und davon, dass wir dem Denken Glauben schenken. Wir glauben, dass das wahr ist, was wir denken.
  3. Was denken wir?                 Wir denken ständig, dass wir bedroht seien. Wir haben Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht oder auch nur Befürchtungen gehabt und projizieren diese auf die Zukunft. Was wir nicht machen, ist die Gegenwart anzuschauen.

 

Glaubenssatz:

Geld bekommen bedeutet: Ich muss etwas anderes tun, als das was mich glücklich macht.

Klientin

 

Bekenntnis:

Wenn ich nicht zugebe, ein Opfer zu sein (vor mir und anderen), verstärke ich mein Opferdasein.

 

Klarsicht:

Erst wenn ich mich selbst wirklich wahrnehmen kann, kann ich auch mein Gegenüber wirklich wahrnehmen, ansonsten richte ich nur Projektionen auf den anderen.

 

Vertrauen heißt:

Es wider besseren Wissens oder auch in Ermangelung besseren Wissens, zuzulassen.

 

Impuls:

Ein Impuls zu folgen ist die Hingabe an das Nichtwissen. Sobald ich darüber nachdenke, bewerte oder/und vervollständige ich. Es entsteht der Versuch der Kontrolle des Wissenwollens.

 

Gedanken:

Gedanken an sich haben keinen Wert, den bekommen sie erst durch mich.

 

Scham:

Scham hat unter anderen die Funktion zu kontrollieren, in dem ich mich klein mache (zeige), um nicht mehr angegriffen zu werden.

 

Unverkäufliche Tiefe:

Ich biete nur meine Zeit an, die ich verkaufe. Die Intuition kann ich nicht verkaufen.

 

Kontrolle:

Die Kontrolle loszulassen heißt, nicht die Kontrolle aufzugeben, sondern zu beobachten wie ich kontrolliere und dann den Impulsen zu folgen und abzuwarten was dann passiert.

 

Denken:

Das Denken ist nicht das Erleben!

Das Denken vermeidet das Erleben.

Das Denken versucht das Erleben durch Denken zu ersetzen!

 

Angst:

Angst ist in Form eines kleinen Korns (Potentials) ständig vorhanden. Trigger und Energie des Egos entfachen sie, wie Sauerstoff das Feuer; Achtsamkeit und Langsamkeit lassen sie wieder schrumpfen.

 

Vertrauen:

Wenn ich alles in Frage stelle, wie viel Vertrauen ist dann noch in mir?

 

Vertrauen:

Wenn ich kein Vertrauen darin habe, angenommen zu sein, tue ich alles, damit dieses Bestätigung findet.

 

Bestätigung:

Man kann nur in dem Glauben bestätigt werden, der einem innewohnt.

 

Denken:

Das Denken zu beobachten heißt, die Motivation des Denkens zu sehen.

 

Denken:

Das Denken sucht nach Lebensmotivation.

  • durch Schuld, etwas zu werden
  • durch Angst, jemand zu werden

„Werden wollen“ als Motor, als Lebensenergie.

 

Psychotherapie ./. Transpersonale Arbeit:

Psyche und Ego sind eins.

Wenn das Ego nicht mitspielt, gibt es keine Entwicklung.

Das Ego muss in dieser Arbeit Vertrauen gewinnen. Das heißt: Entwicklung geschieht nur, wenn dem Ego die Perspektive winkt, Kontrolle über den Prozess zu erlangen.

– Wenn das Ego nicht auch leidet, wird es nicht bereit sein, sich auch in Frage zu stellen.

 

Keine Kinder:

Menschen erleben sich selbst oft als so bedürftig, dass sie keine Kapazitäten für Kinder frei haben. Sie haben nicht gelernt, sich selbst zu versorgen. Denn dann würde vermutlich der Fortpflanzungsinstinkt einsetzen.(?)

 

Ego:

Das Ego hält es nicht aus, sich selbst wirklich zu sehen.

 

Entwicklungsprozess:

Sich auf einen Prozess einzulassen, heißt nicht „zu machen“ und damit etwas kontrollieren zu wollen, sondern wirklich zu spüren und zuzulassen, was sich mir/uns zeigen will.

 

Frieden

Frieden findet man nie im Außen bevor er nicht wirklich im Innern auftaucht. Dazu muss man den Unfrieden in sich selbst erkennen und anerkennen.

 

Beziehung:

Wer sich selbst hat, findet leichter stimmige Beziehungen.

 

Vorstellungen:

Vorstellungen sind Gedanken, die wir vor uns stellen, damit wir das, was jetzt ist oder entsteht, nicht sehen müssen.

 

Es gibt Impulse, die spontan entstehen, ohne dass man vorher etwas spürt!

 

Freude:

Ist das Spektakuläre Ausdruck der Freude oder des vergleichenden Anders-sein-wollens des Denkens?

 

Hilflosigkeit:

Die Hilflosigkeit bietet einem Nichts; das gilt es anzunehmen. Es ist wie das Nichts vor dem Urknall, reines nicht manifestiertes Potenzial.

 

Hilflosigkeit bietet mir NICHTS;

Und das gilt es anzunehmen.

 

Es ist wie das NICHTS direkt vor dem Urknall,

reines nicht manifestiertes

Potenzial.

Peter Hellwig

Febr. 07

 

Achtsamkeit versus Kontrolle?

Darf man lachen wenn man achtsam ist?

Ist da ein Sträuben mich anzunehmen?

Was hat es für einen Sinn, danach zu suchen, was mich in mir ablehnt?

Ich suche dann nach einem Übeltäter, den ich dann ablehnen kann und lehne mich ab, anstatt mich anzunehmen, wie ich bin.

 

Wann und wie kann ich mich gesehen fühlen?

Fühle ich mich gesehen, wenn ein anderer behauptet, dass er mich sehe?

 

Stolz:

Stolz auf die Eltern oder das Kind: Ich rechne es mir an! Ich bin also toll!

 

Wozu macht man sich stolz?

  • sich rein waschen, besser sein, nicht schuldig sein

 

Unglück

Unglücklich sein kann man kontrollieren!

 

Nicht mehr aushalten!

Wenn es noch schlimmer kommt, halte ich es bald nicht mehr aus!

Was macht man dann? Wie macht man „Nicht-Aushalten?“

 

Sexualität:

Die Kultur hat sich über unsere Natur gestellt!

 

Angst:

Mein Körper wird alt und krank und ich habe noch gar nicht richtig gelebt.

 

Wie macht man es, nicht richtig zu leben?

 

Krankheit:

Ist Krankheit ein gottgegebnes Schicksal?

Oder ist Krankheit die Manifestation gelebter Unstimmigkeit?

 

Hilflosigkeit:

In der Hilflosigkeit liegt das Nichts wie beim Urknall. Das Nichts enthält alles.

 

 

Erkenntnis:

Ich bin jetzt schon das Beste, was ich (je) sein kann!

 

Ich finde mich selbst okay!

Der Satz macht mir Angst. (Klientin)

 

Wozu brauche ich Freizeit, wenn ich jetzt frei bin.

 

 

Ich kann machen, dass es mir schlecht geht!

Wieso kann ich nicht machen, dass es mir gut geht?

Ich brauche nur nicht mehr zu machen, dass es mir schlecht geht!

 

 

Bedeutung:

Etwas eine Bedeutung zu geben heißt, es in die Vergangenheit zu bringen!

 

 

In der Therapie:

Mein großes Lebensgeheimnis aus der Vergangenheit gilt es noch zu entdecken! Hoffentlich ist es ganz schlimm! Dann habe ich wenigstens eine gute Erklärung dafür, dass es mir jetzt so geht, wie es mir geht.

Klientin

 

Vergleich:

Wo Konkurrenz ist, ist keine Liebe!

 

Achtsamkeit und Anstrengung:

Wenn ich nicht achtsam bin entsteht Anstrengung!

Wenn ich achtsam bin, ist es nicht anstrengend!

Trotzdem glaube ich, achtsam zu sein, sei anstrengend!

 

 

Vollkommenheit:

Ich brauche ihn dazu, mir „vorzumachen“, ich sei vollständig!

Dann glaube ich es vorrübergehend.

Klientin

 

Durch seine Anwesenheit mache ich mir vor, dass ich vollständig bin!

Späterer Versuch der Beschreibung des Phänomens.

 

Beziehungskonflikt:

Wenn ich mich dazu (zum inneren Frieden) auf meine eigenen Füße stellen muss, kann ich mir auch gleich einen neuen Mann suchen!

Klientin

 

Kontrolle:

Wir tun nicht das, was wir wollen, sondern dass, was wir immer schon tun!

 

Impuls:

Wenn ich einen klaren Impuls habe, dann habe ich die Entscheidung schon getroffen.

Doch manches Mal folge ich der Entscheidung nicht, die ich schon getroffen habe.

 

Bestätigung:

Tatsächlich wünschen wir uns keine Bestätigung, denn das was wir von uns glauben, wollen wir gar nicht bestätigt haben!

 

Innere Freiheit:

Eine Idee zu haben, ihr Raum zu geben, ohne ihr als Form folgen zu müssen!

 

Des Selbstmords Motivation:

Die Kontrolllosigkeit soll umgebracht werden.

 

Abschied:

Abschied ist wie ein immer größer werdender Zug an einem Gummiband und entweder zerreist es oder einer schneidet es durch!

Seminarteilnehmer

 

Langeweile

Ist eine Form von Widerstand gegen das was ist!

 

Alles ist neu:

Es gibt nichts Altes – nur ein mehr oder weniger verändertes Neues.

Alte Gedanken gibt es nicht, alles was es gibt, entsteht jetzt neu!

 

Im „Jetzt zu sein“ zu verstehen heißt, die Unendlichkeit zu begreifen. Das kann der Verstand nicht.

Seminarteilnehmer

 

In der Regel:

Beziehungen wollen Abhängigkeit und nicht etwa Liebe!

 

Ich will aber:

Unser Wollen ist nicht in der Lage, die Tiefen dessen zu durchschauen, was es zu erkennen gilt.

 

Psychopharmaka:

Verhindern auch das Risiko, welches in Beziehungen entstehen kann, auszuhalten.

 

Kontrolle zu haben heißt:

Meine Erwartungen werden erfüllt. Das bedeutet auch, dass nichts Neues entstehen wird!

 

Trotz

Trotz will vermeiden zuzugeben, dass man sich schwach und hilflos fühlt!

Trotz will Recht und Macht haben!

 

Nackt:

Was ist die Qualität, die darin ersehnt wird, uns noch mehr zeigen zu wollen, als splitterfasernackt da zu stehen?

 

Inneres Kind:

Wenn ich dem inneren Kind keinen Raum gebe, tritt auch kein Erwachsener auf den Plan!

 

Ich gebe nicht nach!

Ich stehe wie ein Baum, doch ich will mich nicht vom Wind biegen lassen. Deshalb drohe ich zu brechen oder zu entwurzeln. Klientin 14.04.07

 

Erwachsen sein:

Es geht darum, die bewusst erwachsene Haltung einzunehmen, bevor man erwachsen ist; mit der Absicht, wirklich erwachsen zu sein, ohne das kindliche Sein zu verstecken.

 

Wachstum:

Wachstum bedeutet vielleicht auch, wie wenn der Blumentopf zu klein geworden ist, sich eine neue Umgebung zu suchen!

Seminarteilnehmer April 07

 

Konfliktvermeidung ist gleich Beziehungsverhinderung!

 

Wie kann ich mich mit dem anderen vertraut machen, wenn ich ihn nicht so lassen kann, wie er ist?

 

Emotionen:

Mache ich Emotionen zu meinen, die gar nicht meine sind? Ist das wahr, was hier passiert oder produziert dieses mein Ego, indem es sich an altes hängt?

 

Offener Raum des Nichtwissens in der Gruppe:

Im offenen Raum wird sich die gemeinsame innere Stimmigkeit ausdrücken.

 

Inneres Kind:

Wenn das innere Kind ins einfache „Sein“ kommt, ist der Erwachsene befreit!

 

Grenzen:

Du hast in den engen Grenzen keine Sicherheit erfahren, deshalb willst du gar keine Grenzen mehr!

Wenn man Grenzen als sicheren Raum für Entwicklung erlebt hat, kann man sich selbst Grenzen setzen, diese als Schutz für sich erkennen und dann in die Tiefe gehen.

 

Beziehung:

Sobald ich mich in eine Beziehung begebe, gehe ich in einen Bereich der Unberechenbarkeit.

 

Partnerschaft:

Wir brauchen unseren Partner um das Gefühl von Alleinsein, was trotzdem da ist, nicht fühlen zu müssen!

Ist unser Partner also da, um die Illusion aufrecht zu erhalten?

Klientin

 

Verlust:

Der größte Verlust ist: ich habe noch nicht das gelebt, was möglich wäre.

 

Das ungelebte Leben ist der größte Verlust.

 

Bereitschaft:

Bin ich bereit, mein Leben so zu gestalten, dass ich mich nie mehr über irgendetwas zu beklagen habe?

 

05.07

Kann man kämpfen, ohne sich anzustrengen?

Anstrengung entsteht immer nur dann, wenn ich nicht dem folge, was jetzt gerade durch mich Ausdruck sucht!

Energie einzubringen bedeutet nicht immer Anstrengung.

 

Anstrengung:

  • wenn ich glaube ein Ziel erreichen zu müssen!
  • Wenn ich Sicherheit erreichen will!
  • Wenn ich aus Angst handele.
  • Wenn der Kampf nicht der naheliegendste Schritt ist.

 

Überqualifizierung scheint die Möglichkeit, mit dem eigenen Gefühl von „unzureichend zu sein“ umzugehen, zu bieten. Doch diese Kompensation funktioniert nur während der Zeit der Ausbildung. Sobald die Ausbildung abgeschlossen ist, wirkt das eigene Mangelgefühl wieder.

 

Job

Es gibt Jobs, die kann man nur dann tun, wenn man selbst (als Person oder Wesen) nicht dabei vorkommt und andere (die meisten) lassen sich nur machen, wenn man selbst komplett anwesend ist.

 

Arbeit und Geld

Geld ist dazu da, damit man das machen kann, wozu man Lust hat.

 

Gemeinschaft

Wenn wir glauben, wir müssten mehr in die Gemeinschaft einbringen, als wir selbst sind, dann gibt es Probleme!

 

Identifiziert mit dem Denken

Das Denken macht/stellt sich selbst ein Bild von sich/mir vor. Und das darf auf keinen Fall von anderen Menschen gesehen werden. Was das Denken wirklich von sich glaubt, wird so nicht deutlich.

 

Was ist wahre Größe eines Menschen?

Wenn er wirklich bereit ist, sich damit zu zeigen und anzunehmen wie klein und ängstlich oder wertlos er ist, oder auch wie groß er wirklich ist!

 

Ego oder Nicht-ego

Wir können das Nichtego nicht identifizieren oder definieren!

Und damit gibt es es auch nicht in der realen Welt!

 

Mensch sein!

Wir sind Menschen und es geht darum, uns als Menschen anzunehmen! Wir sind fehlerhaft und mangelhaft.

 

Ungeliebt sein?

Wir wollen von unserem Gegenüber überzeugt werden, dass er uns so liebt, wie wir sind. Das jedoch wird er nicht schaffen!

 

Hoffnung!

Sind Sie noch voller Hoffnung oder wollen Sie jetzt schon leben?

 

Selbstversorgung!

Es muss mir schlecht gehen, damit ich mich um mich selbst kümmern kann.

 

Frieden durch Verantwortung

Heute müssen Sie die Verantwortung für alles bisher Erlebte selbst übernehmen, die Vergangenheit übernimmt sie nicht!

 

06.07

Jedes Gen, jede Zelle hat eine eigene Aura, die nach innen wirkt und so die Welt entstehen lässt. Es ist genauso wie bei dem Atom, welches eine Außenhülle hat und eine Innenhülle.

 

Aus der eigenen Opfermentalität heraustreten in die freie Schöpferkraft!

 

Trennung!

Wenn ich mir Geheimnisse erzählen lasse, die ich nicht weiter erzählen darf, erlaube ich dem anderen die Trennung zu verstärken. Gemeinschaft entsteht dadurch nicht.

 

Leiden

Leiden ist toll! Wenn ich viel leide bin ich stark, dann halte ich was aus.

 

Grenzen erweitern

Die engen Grenzen in liebevoller Atmosphäre erlebt zu haben, ermöglicht die Grenzen weiter zu stecken! Die Übergänge werden fließender.

 

Wie kann man herausfinden was man wirklich will?

  1. indem ich mich für das entscheide, was gerade ist!
  2. Indem ich unmittelbar dem 1. Impuls folge und diese Handlung voll und ganz akzeptiere
  3. Indem ich dem Impuls eines anderen mit mir in Beziehung stehenden Menschen im Bezug zu mir vertraue und unmittelbar folge!

 

Glaubenssatz:

Meine Arbeit zählt nur, wenn sie für andere gut ist und nicht für mich!

 

Meine Arbeit:

ist die Achtsamkeit im Augenblick und darin den naheliegendsten Schritt zu tun!

 

Identität:

Wer macht den Stein zum Stein?

Weiß der Stein, dass er Stein ist?

Wie wird der Stein zum Stein?

 

Urlaub:

Ist eine Ruhephase für das Ego, damit es sich wieder regenerieren kann.

 

Der Feind als Lebensenergie! Warum sollte ich sonst leben? Wenn nicht gegen dieses oder jenen!

 

Sicherheit mit Arbeit

Ich fange so lange nicht zu arbeiten an, bis ich mich damit sicher fühle.

Ich fange nicht an zu arbeiten, nur weil ich mich irgendwann sicherer fühle und dann losgehe, sondern die Sicherheit entsteht erst, wenn ich in die Unsicherheit gehe und jetzt anfange zu arbeiten.

 

Beziehung:

Beziehung ist nicht gleich Abhängigkeit.

In Beziehung zu sein heißt: nicht verlassen zu werden!

 

Ich kann nur als Erwachsener in eine gleichberechtigte Beziehung eintreten. Wenn ich erwachsen bin, bin ich nicht abhängig und verlassen zu werden kann mich nicht bedrohen.

 

Ob man unbewusst in die Falle gehen muss, die sich nachher als Schleuse zum Glück erweist, weiß ich nicht.

 

Urvertrauen:

Muss beim Säugling bestätigt werden!

 

Falls es nicht bestätigt wurde, trachten wir danach, diese „Nichtbestätigung“ immer wieder neu zu erleben. Das tun wir so lange, bis wir es erkennen. Und auch dann tun wir es immer noch so lange, bis wir es nicht mehr tun.

 

Trotz:

Will den anderen dazu bringen, dass der Angst vor dem Verlassenwerden bekommt.

Es ist der Versuch die Abhängigkeit zu reaktivieren.

 

 

Risiko

Was ist das größte Risiko, die größte Herausforderung, die größte Sehnsucht?

 

Loszulassen, die Kontrolle aufzugeben, darin zu vertrauen, dass es gut so ist, wie es ist – zu lieben – sich lieben zu lassen – sich anzuvertrauen – sich hinzugeben.

Der Säugling gibt sich der Mutter beim Stillen hin. Die Mutter gibt sich dem Kind beim Stillen hin.

  • dass meine Mutter immer und jederzeit und ganz und gar, mit ihrem ganzen Körper für mich da ist. Liebe lässt sich nicht erzwingen. Man kann sie nur zulassen, ihr den Raum öffnen, aber man kann sie nicht erzwingen.

 

Ich habe als Kind ganz früh gelernt, mich allein zu versorgen. Jetzt will ich erfahren, wie es ist, in einer Gemeinschaft versorgt zu sein!

 

Mangel.

Die erste abhängige Beziehung in unserem Leben ist nicht erfüllt worden. Es blieb Mangel übrig.

 

Bipolar

Ist Ambivalenz einfach nur Ausdruck der Polarität?

 

Beziehung, wie geht das?

Sich zu zeigen oder sich sehen zu lassen, ist der erste Schritt in eine Beziehung!

 

Wisse nichts und folge deinen Impulsen!

 

Kongruenz

Kuscheln ohne Symbiose ist möglich, indem die eigenen Grenzen gespürt und bewusst geöffnet werden!

 

Hingabe braucht gleichzeitig Achtsamkeit, dass Sein im Jetzt. Hingabe hat kein Ziel. Hingabe ist, geschehen zu lassen, ohne zu wissen.

Hingabe ist unpersönlich, sie ist das Vertrauen, dass alles richtig ist.

 

Sich dem anderen vorzuwerfen, um damit einen Zweck zu erfüllt zu bekommen, ist keine Hingabe.

Ich versorge meine Kinder auch wenn es mir schlecht geht.

 

Existenzberechtigung

Was willst Du mit einer Existenzberechtigung?

Irgendjemand soll mir sagen, dass ich hier sein darf!

Ich allein bin nichts!

Heißt das: Es gibt dich gar nicht?

Doch, es gibt mich ja, ich muss was dafür tun!

Ich brauche eine EB, damit ich leben darf!

Was willst Du da wirklich?

Der Andere soll mir die Verantwortung abnehmen!

Der soll mir die Verantwortung dafür abnehmen, wie ich bin!

EB bekomme ich indem ich anderen von mir abhängig mache!

Schaffe ich mir nur durch Kinder eine EB?

Ich schaffe mir Kinder an, damit ich mehr wert bin!

Ich will meine Kontrolle auf ihn übertragen, er soll das übernehmen (der Andere)

Der Entzug der EB?

Das Kind wird nicht mit der Geburt einfach angenommen!

  • es erlebt das Gefühl: ich bin überflüssig, entbehrlich
  • ich muss was tun, wenn ich hier bleiben will

ich war bei der Geburt nur ein Mädchen

Ich muss was tun, damit Mama mich nicht sterben lässt!

Sie muss was tun, damit sich ihre Eltern nicht gegenseitig umbringen, denn auch die Eltern hatten schon keine Existenzberechtigung.

Nehmen also die Eltern, die sich selbst schon nicht als existenzberechtigt fühlen, den Kindern deren EB auch weg?

 

Bedürftig?

Die Bedürftigen sind so sehr mit Geben beschäftigt, dass sie gar nicht spüren, sich selbst zu verlieren.

 

Mai 01,

Wenn Du nicht hineingehst, findest Du auch nicht wieder heraus!

 

 

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