The Art Of Being”. Das TAO des SEINS!

Wie ist es nun möglich, einen erweiternden Schritt ins Leben zu machen? Wie ist es möglich, wirklich JA zum Leben zu sagen? Welche Voraussetzungen sind dafür nötig? Wie erfülle ich das in mir schlummernde Potenzial, von dem ich vielleicht noch nicht einmal vollkommen weiß?

Das allererste ist für die meisten Menschen die Umgebung! Wir brauchen eine sichere Umgebung. Doch was ist das? Wie erkenne ich überhaupt, dass mein Space sicher ist?

Nun, vor allem durch körperliche Wahrnehmung. Denn der Körper reagiert in aller Regel etwas schneller als der Verstand oder die Gefühlsebene in uns. Wenn mein Körper tiefer und leichter atmet, kann ich feststellen: „Irgendwas stimmt jetzt gerade hier!“ Dann merke ich vielleicht zusätzlich, dass Berührung und Gefühle, vielleicht Trauer, Mitgefühl für mich oder andere auftauchen. Ich entspanne mich und muss nicht ständig an irgendetwas denken, was in die Zukunft geht oder in die Vergangenheit.

Das sind schon sehr gute Indizien dafür, dass ich mich jetzt sicherer fühle. Es reicht nicht, dass es sich so entspannt anfühlt, wie sonst auch. Denn für die meisten von uns ist das gewohnte Sicherheitsgefühl eher etwas, was wir zwar als normal beschreiben würden, was aber in den seltensten Fällen eine wirkliche Entspannung ist. Wenn ich noch an Lösungen für ein Problem denke, wenn die Angst, Trauer oder Hilflosigkeit nicht da sein dürfen, bin ich noch nicht angekommen an dem wirklich sicheren Ort im Hier und Jetzt!

Wie kann ich so einen Ort und so eine Zeit herbeiführen? Wir – und damit meine ich die meisten von uns – können es nicht allein. Wir sind soziale Wesen und brauchen in der Regel eine so genannte Coregulation, wenn wir uns vordergründig oder auch unbewusst in Angst oder Unsicherheit der Zukunft gegenüber fühlen.

Meines Erachtens lässt sich so eine Entspannung am ehesten erreichen, wenn ich mich einer Gruppe von Menschen anschließe, die mir vollständig erlaubt so zu sein wie ich gerade bin! Sei es, dass ich wütend bin, dass ich traurig bin, dass ich ängstlich oder panisch bin, sei es, dass ich gar nichts fühle und erstarrt bin. Ich brauche eine Umgebung, in der ich mir sogar erlauben kann, diesen Menschen nicht zu vertrauen und dass ich das aussprechen darf.

„Ich misstraue Dir oder Euch oder allen und allem! Meine tiefste, mir unangenehme Wahrheit ist, dass ich misstraue!“

Gibt es Räume, wo das bereits als Beziehungs- und damit auch als Vertrauensangebot gesehen werden kann?

Ja, die gibt es! Und sie sind für ein wirkliches Ankommen im Hier und Jetzt absolut notwendig. Sie wenden die oft gar nicht wirklich gespürte Not sogar sehr. Das führt allerdings auch dazu, dass manches zum Vorschein kommt, was bisher verdrängt war.

Sobald ich mich (mein System aus Körper, Alltagsverstand, Unterbewusstsein, Gefühle und Seele sich) sicherer als normalerweise fühle, tauchen sofort die Dinge auf, die geheilt werden wollen. Denn unser System ist jede Sekunde des Lebens darauf ausgerichtet, zu heilen und im Bewusstsein zu wachsen. Das ist meines Erachtens ein Naturgesetz!!

Das Schöne ist, dass diese Dinge in angemessenem Rahmen der Bewältigungsmöglichkeiten auftauchen, also nicht zu viel auf einmal. Es geht eher langsam als schnell. Deshalb brauchen wir auch längerfristige Seminare.

Wir brauchen dafür Kontinuität!! Wir entwickelten unsere Verdrängungen nicht an einem Tag. Viele von uns haben Jahrzehnte lang in kompensatorischen Mustern gelebt. Wir haben tagtäglich versucht, mit diesen alten Verletzungen so zurecht zu kommen, dass wir sie möglichst nicht fühlen müssen. Das konnte durchaus einher gehen mit dauerhaft starken Gefühlen, die aber dann oft ausweichende Gefühle waren.

Diese Gefühle waren dann für unsere Alltagspersönlichkeit immer noch angenehmer, als die darunter liegenden, die eine Entwicklung zu mehr Freiheit und Frieden ermöglichen würden. Um das zuzulassen, – und das geht nicht über eine Entscheidung des Alltagsbewusstseins -, brauchen wir Kontinuität in den Beziehungen. Wir brauchen es, eine Weile, oft ein oder zwei Jahre, uns anderen Menschen in einer Gruppe anzuvertrauen. Wir brauchen auch die meist mehr unbewusste Erfahrung, dass dieser Raum sicherer geworden ist. Den Grad an Sicherheit, wie wir üblicherweise fühlen, können wir recht schnell erreichen. Doch eine innere Sicherheit, in der auch unser Unterbewusstsein sagt: „ja, hier fühle ich mich sicherer, deshalb kann ich jetzt Gefühle von Trauer, Wut, Minderwertigkeit, Unsicherheit oder Scham zulassen!“ die gibt es in der Regel nicht so leicht. Wir brauchen eine Umgebung, die uns zunehmend mehr und mehr erlaubt uns anzuvertrauern. Zu Trauern braucht eine vertrauensvolle Umgebung.

Wo finde ich solche Räume?

In unseren längerfristigen Gruppen, Heilraumseminaren, Jahresgruppen oder auch Zweijahresgruppen (The Art Of Coherence) eröffnen wir genau dafür Zeit und Raum. Wunder geschehen immer wieder. Es ist sehr spannend und gleichzeitig sehr berührend, wenn jemand vielleicht zum ersten Mal seit der frühesten Kindheit, sich öffnet und halten lässt, sei es im distanzierten Kontakt oder sogar im körperlichen Kontakt mit einer anderen Teilnehmerin, einer Assistentin oder dem Therapeuten und Kursleiter. Sei herzlich willkommen uns kennen zu lernen.

Kosten: 840 Euro für 7 Termine. Pro Termin je nach Gruppengröße ca. 3 Stunden, Ratenzahlung ist möglich.

Ein Termin bei C und B ist an einem anderen Wochentag. Falls das nicht passt, stimmen wir uns gemeinsam ab.

Termine: Gruppe C 

montags 16 Uhr

Gruppe B

dienstags 16 Uhr

1. 25.09. 19.09.
2. 16.10. 17.10.
3. 06.11. 02.11. Donnerstag
4. 27.11. 21.11.
5. 11.12. 05.12.
6. 18.12. 19.12.
7. 08.01.2024 09.01.2024

Hier der Zoom-Link

Peter Hellwig und Team, www.hellerweg.de, Heilraumseminare, Jahresgruppen, Zweijahresgruppen. Regelmäßige Infos über den Newsletter.